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Entstanden ist der Literarische Salon 1992. Wir sind damals in die
Droste-Hülshoff-Straße in Köln-Bayenthal gezogen. Nach dem Umzug
saßen wir mit unseren Helferinnen und Helfern auf der Terrasse und
haben festgestellt, dass kaum jemand etwas über die
Droste
weiß. Einige haben "Die
Judenbuche" in der Schule gelesen, andere kannten eine
Gedichtzeile aus "Der
Knabe im Moor".
Ludwig
Janssen hat damals beim
Verband der Verlage und Buchhandlungen NRW gearbeitet und sein
Kollege Klaus-Peter Engelhardt ist unter anderem Kenner der
Droste. Wir haben ihn und die Helferinnen und Helfer eingeladen und
er hat Ernstes, Kurioses sowie "Klatsch und Tratsch" aus
dem Leben
der Droste erzählt. Das hat allen gefallen und wir haben im
Anschluss festgestellt, dass
sich viele in unserem Freundes- und Bekanntenkreis mit Literatur
beschäftigt haben (zum Beispiel im Studium) oder immer noch beruflich
oder privat damit intensiv beschäftigen.
Der
Literarische Salon wird seitdem
aus diesem Kreis bestritten. Ab und zu laden wir auch einen Autor
oder eine Autorin (zum Beispiel
Michael Springer oder
Dieter Wellershoff) zu einer Lesung ein. Manchmal steht
Kunst im Mittelpunkt (zum Beispiel die Rheinischen Impressionisten
mit Klaus Heuser) oder wir weichen in die Eifel aus (zum
Beispiel mit Haikus in der Eifel bei Udo und
Eva-Maria Hermanns oder zu einer Lesung mit
Norbert Scheuer bei Monika Kuhn und Rolf Hetzelberger).
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